2. ADAC Classic Rallye ein voller Erfolg

von Guido Krieger (Kommentare: 0)

2. ADAC Classic Rallye ein voller Erfolg

Im Rahmen der 2. ADAC Classic Rallye Ahaus machten sich 77 Oldtimer und Youngtimer vom Ahauser Wasserschloss aus auf eine zwischen 135 km (Touristische Wertung) und 165 Kilometer (Sportliche Wertung) lange Reise durch die Kreise Borken, Coesfeld und den Niederlanden.

Ausrichter der Rallye war der Automobil Club (AC) Ahaus. Das Wasserschloss und der Oldenkottplatz boten wieder einmal eine prachtvolle Kulisse, welche von den vielen Teams gelobt wurde.

Vor der Abfahrt trafen sich alle Fahrer und Beifahrer zum gemeinsamen Frühstück. Nachdem die Teilnehmer ihre Wagen mit Nummern und einer Plakette an der Kühlerhaube gekennzeichnet hatten, konnten sie die Bordbücher mit den Streckenführungen in Empfang nehmen.

„Oldtimer machen die Vergangenheit wieder greifbar; viele verbinden besondere Erinnerungen mit den Autos“, sagte Niko Schaten. Er moderierte im Start- und Zielbereich zusammen mit Christoph Möller; beide begeisterten die Besucher mit ihrem enormen Hintergrundwissen zu den historischen Fahrzeugen.

Unter dem Beifall der zahlreichen begeisterten Zuschauer nahmen die „automobilen Schätze“ ab 10.01 Uhr im Minutenabstand die Strecke unter ihre schmal bereiften Räder. Gleich nach dem Start mussten die Teams präzise Zusammenarbeit demonstrieren. Es galt, eine Strecke von 25 Meter in möglichst genau 8 Sekunden zurückzulegen. Abweichungen wurden mit Strafpunkten belegt. Weiter zog der Tross durch Alstätte, Lünten und Ammeloe nach Vreden.

Für Fahrer und Beifahrer ist während der Fahrt zum Beispiel das korrekte Lesen der Karte eine Herausforderung. Der Beifahrer muss nicht nur die korrekte Strecke ablesen können, sondern auch Buchstaben auf Schildern entlang des Weges erkennen und notieren. Die Kommunikation von Fahrer und Beifahrer ist enorm wichtig, um die Rallye erfolgreich zu meistern.

An den vielen Kontrollen wurde das Passieren der Punkte von einem großen Helferteam entlang der Gesamtstrecke abgestempelt. Auch die fünf Sollzeitprüfungen entlang der Route waren eine Herausforderung für Fahrer und Beifahrer.

Auf dem Firmengelände des Autohauses Tönnemann in Coesfeld kamen die Fahrer-Teams bei einer Kaffeepause zusammen, bevor sie gestärkt die zweite Etappe starten konnten. Ziel der Rallye war am Abend wieder der Oldenkottplatz in Ahaus.

Natürlich gab es selbstverständlich auch eine Punktwertung mit Siegern und Platzierten. Bei der sportlichen Fahrt siegte das Team Achim Papke (Bochum) / Hans-Georg Finkeldey (Witten) auf einem Porsche 924, in der touristischen Wertung siegte ebenfalls ein Porsche 924. Pilotiert wurde er von Hartmut Schrewe und Dieter Bäuerle (beide Herford).

Zum Schluss bedankten sich im Rahmen der Siegerehrung die Organisatoren bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern des Ortsclubs, aber auch ausdrücklich bei den Sponsoren, „ohne deren Engagement eine Veranstaltung in dieser Größenordnung heutzutage nicht zu organisieren ist“.

Fotos der Veranstaltung findet ihr hier.

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